Diagnose & Therapien

Lexikon

Praxis für Naturheilkunde

Begriffe A-Z

wird ständig überarbeitet und ergänzt

Allergiker
sollten besonders auf den Zusatz von E - Stoffen achten. Die Darmgesundheit überprüfen lassen z.B. Bestimmung der Darmflora über eine Stuhlanalyse. Symptome wie Blähungen, Völlegefühl können auf einen Reizdarm hinweisen.

Aroma
sind synthetisch hergestellte Aromastoffe, die Rohstoffe ersparen. Benzoesäure (E 210) ist ein Konservierungsstoff, oft in Kombinanation mit Sorbinsäure ( E 200). ACHTUNG: Benzoesäure gefährdet Menschen mit Asthma und kann Allergien auslösen.

Bioanbau
Bei allen Diskussionen bleibt die Tatsache, dass Bioprodukte mehr sekundäre Pflanzenstoffe enthalten.
Biomilch enthält ca. 60 % mehr Omega 3 Fettsäuren als konventionell erzeugte Milch.

Brot
Gutes Brot erkennt man an der Kruste. Das Brot hat eine nicht zu dünne, nicht zu helle Kruste ohne Risse und Blasen.

Burnout
durch Psychanalytiker H. Freudenberger eingeführt. Burnout- aus dem engl.- innerlich ausgebrannt. Depression der Seele. Ursachen sind meist die tägliche Reizüberflutung wie z.B. Überlastung in Familie und Beruf, Existensängste, Versagensängste. Symtome sind z.B. oft Kopfdruck/ Kopfschmerz, Schwindel, Antriebslosigkeit, Müdigkeit obwohl ausreichend Schlaf vorhanden. Aus der ganzheitlichen Sicht liegt häufig eine Übersäuerung zugrunde.

Cholesterin
Der Bedarf an cholesterinsenkenden Produkten sollte nur von Personen mit lang anhaltendem erhöhten Cholesterinwert genutzt werden.

Eier
Braune Eier sind nicht besser als weiße. Die Farbe der Schale hängt von der Rasse der Hühner ab. Eier aus Käfighaltung sind auf der Schale abzulesen. 0 = Biohaltung,  1 = Freiland-haltung, 2 = Bodenhaltung, 3 = Käfighaltung. Eier in Industrieprodukten wie Gebäck, Nudeln, Desserts sind meist aus Käfighaltung.

Fleisch
Gutes Fleisch ist oft schwer erkenntlich. Ein gutes Rindfleisch sollte dunkelrot sein und fein marmoriert Geflügelfleisch sollte hell sein. Kalbfleisch eher rosa. Fleisch, das im eigenen Saft liegt, wird beim braten austrocknen.

Genmais/ Gensoja
Genmais und Gensoja in Tierfutter ist nicht kennzeichnungspflichtig. Daher gelangen diese Pflanzen über die Tiere zum Verbraucher.

Gentechnik
Deutsche Milchprodukte sind nicht gentechnikfrei.

Glutamat
Geschmacksverstärker E 620 bis E 625. Bei empfindlichen Menschen kann es Kopfschmerzen und Übelkeit auslösen.

Guarkernmehl
auch Johannisbrotkernmehl genannt ist ein Verdickungsmittel das auch in Biowaren zugelassen ist, steht im Verdacht, Magen-Darmprobleme zu verursachen.

Hefe
Hefeextrakt ist eine Kombination aus Hefepilzkulturen, etwas Salz, manchmal auch Kräutern. Klingt natürlich und soll darüber hinwegtäuschen, daß das umstrittene Glutamat im Produkt steckt.

Histamin
Besteht eine Histaminintoleranz (Histaminose), können je nach aufgenommener Menge an Histamin, Reizdarmsymptome auftreten, wie Bauchkrämpfe, Blähungen ect. Viele unserer täglich verzehrten Lebensmittel enthalten das Gewebehormon Histamin, z.B. alle lang gelagerten Käsesorten, Fischkonserven, haltbare Wurstsorten.  Rotweine, wie Burgunder, Bordeaux und Chianti sind sehr histaminhaltig! Durch eine Bestimmung der Diaminooxidase im Blut (DAO), kann eine Histaminintoleranz nachgewiesen werden und durch Eingrenzung der histaminhaltigen Nahrungsmittel verbessert werden.

Hypoglykämie-Syndrom
In unserer Münchner Praxis für Naturheilkunde erscheinen oft Patienten mit unklaren Symptombildern ohne das ein organischer Befund vorliegt. Vieler der Patienten zeigen oft psychische Symptome, sodass sie seitens der Schulmedizin als rein psychosomatisch eingestuft werden. Klassiche Homöopathie wirkt nicht oder nur kurz, wenn eine Fehlsteuerung des Zuckerstoffwechsel vorliegt. Patienten mit Fibromyalgie, Kopfschmerzen, Reizdarm und chronischen Infekten, sind oft davon betroffen.
Hypoglycämie- Symptome sind z.B.:
Schwäche und Müdigkeit, Konzentrationsschwäche, Sprach-und Sehstörungen,
Schwindel, Übelkeit, Heißhunger, Schwitzen, Unruhe und Reizbarkeit, Krämpfe u.v.a.m.

Lebensmittelzusatzstoffe & Reizdarm
In vielen oder fast allen  Lightprodukten, deren Verzehr immer mehr zunimmt, finden sich Zusatzstoffe. Durch ererbte oder erworbene Schwäche des Immunsystems (erworben durch falsche Ernährung, Nebenwirkungen von Medikamenten, Streß etc), erfolgt möglicherweise eine Schädigung der Darmschleimhaut und somit die Voraussetzung eines Reizdarmsyndroms.

Milch & Reizdarm
Milch ist eigentlich zur Aufzucht von Mensch und Tier gedacht, vor allem über die Verabreichung von Muttermilch. Sehr oft lehnen Kinder aus natürlichem Instinkt die Kuhmilch ab weil sie Magen-Darm-Beschwerden auslöst. Bei Erwachsenen löst die Kuhmilch eher Hautsymptome aus. Milch getrunken ist meist als schwer verträglich einzustufen. Setzt der Betroffene das Milchtrinken ab, sind oft auch die Reizdarmbeschwerden weg. Vorsicht Penizillinallergiker! Das Euter der Kuh wird mit hohen Penicillingaben behandelt, das Medikament gelangt in die Milch.

Obst und Gemüse
nach Möglichkeit nur aus der Region verwenden -konventionell erzeugte Ware ist meist weniger belastet. Die Transportwege sind meist kürzer sie enthalten daher mehr Nährstoffe und schmecken besser. Obst das importiert wird ist unreif geerntet doch nicht alles reift nach. Ananas-Erdbeeren-Trauben-Zitrusfrüchte sollten nur reif gekauft werden.

Probiotische Joghurts
Unabhängige Forscher zweifeln an deren Nützlichkeit. Bei einem wirklichen Defizit der Darmbakterien muß mit einer hohen Keimzahl nachgeholfen werden. Diese können in Joghurts nicht gewährleistet sein.

Reizdarmsyndrom (RDS)
Immer häufiger melden sich Patienten mit Beschwerden wie Blähungen, Völlegefühl, schmerzhaften Blähbauch, Bauchkrämpfen, Verstopfung oder Durchfall oder beides. Es liegt meist keine organische Ursache vor. Genetische Hintergründe, einseitige Ernährung, zu viele Zusatsstoffe in der Nahrung, (Geschmacksverstärker in der Industrienahrung) können zu dem sogenannten  Reizdarm führen. Stuhlanalysen der lebenswichtigen Darmbakterien, zeigen hier meist einen signifikanten Mangel der Darmkeime an. Eine ausreichende Keimzahl der notwendigen Darmkeime ist ein Garant für ein intaktes Immunsystem und somit eine erhöhte Abwehr gegen mögliche Erkrankungen . 60-70 % des Immunsytems werden über die Darmschleimhaut bereitgestellt. Durch Verabreichung von evtl. fehlenden Darmbakterien, Nahrungsumstellung sowie Colon-Hydro-Therapie etc., werden die Beschwerden schnell besser. Aus meiner über 20jährigen, naturheilkundlichen Tätigkeit mit Darmerkrankungen, konnte ich immer häufiger einen psychsomatischen Zusammenhang mit dem Reizdarmsyndrom erkennen.

Süßstoffe
wie Aspartam, Cyclamat, Lactit, Isomalt, Sucralose, Saccharin oder Xylit gelten teilweise als krebserregend.

Tiefkühlkost
Gemüse, direkt nach der Ernte schockgefroren, enthält mitunter mehr Vitamine als Frischkost.

Übersäuerung
Die Übersäuerung in unserer Bevölkerung bzw. des Körpers ist" fast" als normal
einzustufen.
Ursachen sind meiner Meinung nach hauptsächlich:
Ernährung ( Industrienahrung, Zuckerverzehr, etc.) 7,5 Milionen Diabetiker, Reizdarm
Colitis ulcerosa/ Morbus Crohn, Stress, Bewegungsmangel etc., durch die vielen
Durchfälle kommt es häufig  zu Elektrolytverlust.

Ich behaupte das bei fast allen Krankheiten eine Übersäuerung zugrunde liegt,
zumindest kann eine Heilung ohne die Einbeziehung des Säure-Basenhaushaltes

nicht erfolgreich sein.
Die Entsäuerung kann auf verschiedenen Ebenen
unter Beachtung der o.g. Ursachen erfolgen:
viel Trinken ( Wasser ohne Kohlensäure ca. 2 Ltr. täglich), basiche Ernährung
(Obst-Gemüse-Früchte) nicht unbedingt bei Reizdarmbeschwerden da die Ballaststoffe
den Darm reizen.
Auf regelmäßige Verdauung achten, öfters ein paar Tage Fasten einlegen
(Achtung Fasten ohne fachliche Betreuung nie länger als 1 Woche, wg. Selbstvergiftung),

Colon-Hydro-Therapie oder wenigstens während des Fastens tägliche Einläufe,
Dr.F.X.Mayr Kur
, Metabolic balance.
Mögliche Symptome der Übersäuerung sind z.B.:
Müdigkeit, Erschöpfung, Antriebsschwäche, Schlafstörungen, Muskelschmerzen,
Fibromyalgie, Allergien, häufige Erkältungen, depressive Stimmungslage, Cellulite
und verschiedene Hauterkrankungen.

Wildfleisch
Über 50 % das in Deutschland angebotenen Wildfleisches sind entweder von freilebenden Tieren, die gejagt wurden oder aus der Gatterhaltung.